( 46 ) Gas oder Oel verheizen ? ... das wird sich ändern ...

Von den wenigen Insidern mal abgesehen : Das hat sich noch nicht herumgesprochen , da bin ich sicher : im Bundestag in Berlin kommt in Kürze der Gesetzentwurf für das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz( EE WärmeG ) in die erste Lesung , und unabhängig davon ist das „ Ländle „ noch schneller :
seit dem 1.1.2008 ist in Baden – Württemberg das bundesweit erste
Erneuerbare–Wärme–Gesetz—EWärmeG in Kraft !
Die anteilige Nutzung erneuerbarer Energie wird verpflichtend vorgeschrieben …,
Die „ Konkurrenz „ der Gesetze ist nicht mein Thema – das werden die Juristen klären , aber :

Soll man warten , bis Gesetze vorschreiben was man tun soll ??
Da beginne ich lieber selbst , die Voraussetzungen zu prüfen , wie ich mich von Gas und Oel ganz oder teilweise unabhängig machen kann .

Natürlich ist das dem Nutzer einer Mietwohnung nur begrenzt möglich , aber den Versuch ist es wert : Als Eigenheimbesitzer selbst zu entscheiden oder als Mieter mit dem Vermieter zu sprechen . auch hier können Lösungen gefunden werden , die für alle Beteiligten von Nutzen sind .

Wechseln wir auf nachwachsende Rohstoffe , z.B Pellet , um ein Bespiel konkret zu nennen , statt zu Ende gehende Ressourcen , in Millionen Jahren gewachsen ,
zu verbrennen ! Auch die Kostenkurven empfehlen das : Und das ist logisch und symptomatisch : Gas und Oel sind endlich und Holz wächst immer nach

Die vielfach geäußerte Sorge vor Geruch und Staub ist unbegründet , dieses Bild zeigt es

Die Staubemission eines modernen Pelletkessels liegt weit unter dem gesetzlichen Grenzwert – keine Sorge , die Luft ist sauber
( Quelle : HESA-PLAN Bremen und Prof.Rawe,FH Gelsenkirchen )

Sicher , man braucht Raum für die Pelletlagerung -es gibt eine Renaissance des guten alten Kohlekellers , jetzt für Pellet .
Was spricht denn dagegen ,wenn man langfristig wesentlicher wirtschaftlicher heizen kann und unbhängig ist von Gas und Oel und von diktierten Kostensteigerungen..??

Martin Aßmann, 2008-03-03 09:52