( 97 ) Gespräche mit Klaus Töpfer : Klima + Energie

Der 22. Februar 2010 – ein wichtiger Tag für das
Technologie – und Wirtschaftszentrum Delmenhorst und auch für die Stadt !
Prof. Dr. Klaus Töpfer hat Wort gehalten und nach der durch höhere Gewalt verursachten Absage vom Herbst (page 95) die Rede in der Turbinenhalle gehalten:

Die Presse berichtete und zitierte:

NWZ,Region ( 23.2.2010 )
„Wo kriegen wir das Wasser her, das neun Milliarden Menschen brauchen?
Ein „ Weiter so“ kann nicht die Lösung bringen und bei der Energie ist es genau das Gleiche…“;“ Ich bin kein Freund davon, das CO 2 in die Erde zu verpressen. Intelligenter ist es, nach Möglichkeiten zu suchen, sich das CO 2 durch neue Technologien wirtschaftlich nutzbar zu machen“.

Weser Kurier ( 24.2.2010)
„…er mahnte Toleranz an bei wissenschaftlichen Diskussionen;…Diskrepanzen und Polemik seien nur süßer Honig für die Politik;……Töpfer forderte die Politiker auf, sich um sichere Ressourcen zu kümmern : demnächst leben 7 bis 8 Milliarden Menschen auf der Erde und die brauchen Ressourcen..“;
Aßmann wird zitiert mit dem Hinweis auf die Endlichkeit der Ressourcen und mit dem statement : „ Aussagen mit der Hoffnung auf neue Vorkommen beeindrucken mich überhaupt nicht :

(heute bekannte Reichweiten. Quelle : Bundesamt für Geowissenschaften)

All das ist in vielen Millionen Jahren gewachsen und wird nun
in 100 oder 200 Jahren verbrannt..“

Delme Report (24.2.2010)

Diese Zeitung zitiert Klaus Töpfer : „ Wie lenkt man schon heute die Gesellschaft von morgen in eine Bahn, damit Konflikte – beispielsweise um Wasserreserven – vermieden werden könne…; Sein Appell : Ressourcenknappheit dürfe nicht allein über den Preis geregelt werden, sondern auch über die Weiterentwicklung von Technologien;…Eine künftige Weltbevölkerung von neun Milliarden Menschen kann nicht weiterhin mittels der Verbrennung fossiler Ressourcen wie Erdöl versorgt werden…“

Delmenhorster Kreisblatt ( 23.2.2010)

Das Kreisblatt verweist auf Töpfers Sorge um das Wasser ( nach langjährigem Aufenthalt in Afrika…), auf seinen Hinweis, dass seine jetzt dreijährigen Enkelsöhne noch in 40 Jahren mit geschätzten neun Milliarden Menschen weltweit die Chance auf ein menschenwürdiges Leben haben müssen, aber auch auf seine Sorge nach der Konferenz von Kopenhagen, daß der amerikanische Präsident das Problem hat dass sein Senat solch ein Abkommen ratifizieren muss


Und so führten die Mahnungen von Klaus Töpfer, die Grußworte von Herrn Oberbürgermeister de LA Lanne, und die Beiträge in Moderation und Diskussion
für mich zu einem Facit :

Alle sind aufgerufen, sachlich und objektiv und tolerant an den Problemen zu arbeiten! Man verschone uns mit Beiträgen wie

„Die grüne Gefahr“(1) oder „Die Angsttrompeter“(2) und sei vorsichtig mit dem schlimmen Vorwurf der LÜGE – das disqualifiziert.

(1) Thüne,Helmes „Die grüne Gefahr“;
(2) Heinz Hug „Die Angsttrompeter“

Martin Aßmann, 2010-02-28 19:07