(119) Klima der Welt und Wetter in unseren Landen

In dem Beitrag 115 „Kaltes, teures ZWEITAUSENDZEHN“ war darauf hingewiesen,
dass wir in unseren Landen im Jahr 2010 ca 20% höhere Gradtagszahl
( also niedrigere Temperaturen) hatten, als das langjährige Mittel – eine wichtige Messzahl bei Vergleichen der Wirtschaftlichkeit von energetischen Sanierungen oder Umstellung der Heizung!

In einem editorial zum Heft BAUKULTUR, Zeitschrift des DAI, Heft 2/2011 verweist
Dieter Walch , Meteorologe und ehemaliger.ZDF – Moderator, auf den Dezember 2010 als einen der kältesten und schneereichsten Monate seit etwa 1870 einerseits und auf die Wettermessungen der NOAA,( National Oceanic and Atmospheric Administration) andererseits, wonach das Jahr 2010 zusammen mit dem Jahr 2005 das wärmste seit Beginn des letzten Jahrhunderts war und Dieter Walch fragt :
“wie passt das zusammen“, sagt sogleich : „beide Meldungen sind richtig und begründet das auch :

Ein Diagramm aus der Zeit vor 2000 findet sich auch :

Was machen wir denn nun mit unserer schönen Wetterstatistik, die doch beweisen soll, dass diese oder jene Sanierung oder Heizungsumstellung nicht nur energetisch sondern auch wirtschaftlich richtig war ?

Ich schlage vor, wir bleiben dabei!

Der Meteorologe Walch schreibt mir auf entsprechende Frage und bestätigt damit die vorherige Erklärung :: … „ beim globalen Klima dagegen wird nur untersucht , wie hoch innerhalb eines Jahres der Input von der Sonne war und wieviel Energie in den Weltraum verloren wurde… „

Wichtig und interessant wie auch die Begründung der vielen möglichen Szenarien!
Aus wiki.bildungsserver zitiert :

1…Die Kombination aller Unsicherheiten führt zu einer unbegrenzten Anzahl von möglichen Klimazuständen zum Ende des 21.Jahrhundets und darüber hinaus
2… Der größte Unsicherheitsfaktor wird vielmehr in der Wirkung des Menschen auf das Klima gesehen…
3….Wie wird sich die Menschheit weiter entwickeln und welche Emissionen und sonstigen Einflüsse hat das zur Folge..?
4….Die Unsicherheiten des menschlichen Verhaltens sind ungefähr genauso wichtig wie die Unsicherheiten des Klimasystems…

Und dergleichen mehr: interessant, wichtig, brisant aber es ist eine andere Fakultät als unsere Frage, ob sich die Umstellung einer Heizungsanlage oder die energetische Sanierung einer Gebäudesubstanz gerechnet hat –dafür haben wir unsere synchrom erlebten Gradtagszahlen .

Im Jahre 2009 hätten wir dann eine Gradtagszahl von ca 3500, im Jahr 2010 eine solche von ca 4300 , Basis für mögliche „Bereinigung“ von Energie – Verbrauchszahlen.
Aber eine andere Prognose ist wichtig und glaubhaft und beachtenswert bei allen weiteren Planungen : ( Dieter Walch )

Bleiben wir bei übersehbaren Zeiträumen und sprechen wir mit den Experten der Klima – Fakultät

Martin Aßmann, 2011-03-04 10:52