( 121 ) Wein können wir lagern, aber Strom nicht...

Das Problem der Stromspeicherung ist nach dem heutigen Stand der Forschung und Technik das zentrale Problem auf dem Weg zur Energiewende – allen Profis natürlich bekannt und immer gewärtig – für viele Tausende engagierter und begeisterter „newcomer„ auf dem Gebiet der Stromgewinnung tatsächlich eine neue Erkenntnis!
Dabei kann man z.B. bei wikepedia lesen, ZITAT :
„Strom kann man nicht auf Vorrat produzieren und lagern, wie etwa Kohle oder Propangas….,…Strom muss genau in dem Augenblick produziert werden, in dem er benötigt wird. Die eingesetzten Kraftwerke müssen deshalb immer genau soviel Strom liefern, wie im selben Moment durch das Ein – und Anschalten von Lampen, Motoren, Heizgeräten und anderen elektrischen Verbrauchen angefordert wird. Jede vom Verbraucher aufgegebene Bestellung an elektrischer Energie wird buchstäblich mit Lichtgeschwindigkeit ausgeführt.“ Zitat Ende ) .
Wegen der Bedeutung dieser Frage haben wir bei den 3.Delmenhorster Gesprächen über Klima und Energie ( siehe Beitrag 120) Herrn Dipl.Ing. Müller Elschner aus dem Hause Younicos gebeten, aus den Erfahrungen und Entwicklungen dieses Haus zu berichten.

Der Referent stellt den Inselteststand in Berlin Adlershof vor :

und unterschiedlich Speicher :

Spannende Anstöße und spontan zwei Anmerkungen :
1.
Die Kosten sind ( noch ) hoch – das wird sich ändern ; die Photovoltaik kostete 1988 ca 15000,- €/kWp , heute ca 2500 € / kWp
2.
In guten ( Sonnen – ) zeiten wird die Energie für verstärkte Elektro – Mobiltät gewonnen ;
nach den Plänen der Europäischen Kommission soll bis 2050 ein vollständiger Verzicht auf Fahrzeuge mit konventionellem Kraftstoff erreicht werden –
die Zeit für Solar Ladestationen wird kommen:


Das Haus Younicos empfiehlt eine Erhöhung des Eigenstromanteiles,
(Tarifstruktur 2011 z.B. 20 ct vermiedene Stromkosten + 16,7 ct Eigenverbrauchsvergütung
ergibt Summe 37,7 ct > 28,7 Einspeisevergütung)
und hebt die Redox-Flow Technologie hervor

– hochinteressant das Lesen solcher Quellen aber auch Sorgen vor den gegenwärtig noch hohen Kosten – wird der Wein ( noch ) zu teuer?

Martin Aßmann, 2011-03-31 08:55