( 122 ) OFFENER BRIEF an den SOLARENERGIE – FÖRDERVEREIN

Sie waren immer wieder mit Forderungen an die Politik herangetreten, die Vergütungen für den Strom aus der Sonne zu erhöhen, obwohl es von Beginn an richtige politische Absicht war, diese Rückvergütungen schrittweise zu reduzieren..

Sie sind bei diesen Forderungen geblieben, obwohl die Zahlen eindeutig waren:
die Kosten für neu erstellte Anlagen sind stärker gefallen,
als die Rückvergütungen ( siehe Beitrag 117 in diesem homebook) und obwohl sich in der Öffentlichkeit Kritik mehrte :

„ Die Summe der Vergütungen stehe in keinem Verhältnis zu dem Beitrag von
1 bis 2 % Anteil an der Energiemenge, die in diesem Lande benötigt wird.“

Dann haben Sie erstmals in Ihrem Solarbrief vom 28.1.2011 geschrieben :
„ Obwohl der SfV ein schnelles Ausbautempo wünscht, hält er eine geringe,
jährlich gleiche, Absenkung der Einspeisevergütung um 5% jeweils zum 15.Dezember aus psychologischen Gründen für notwendig“ (Zitat Ende)

Und nun kommt der Solarbrief „1.Ausgabe 2011“ und es kommt in dem editorial von Wolf von Fabeck die Reaktion auf Japan :

„…. Dass uns jetzt durch die Vorgänge in Japan im Maßstab 1.1 unwiderleglich demonstriert wird, in welche Gefahr wir uns begeben haben, gibt uns vielleicht eine letzte Chance! Diese sollten wir nutzen…“
Und nun kommen die Forderungen des SfV.
Einspeisevergütung für Solarstrom wieder deutlich erhöhen, insbesondere für Kleinanlagen bis zu 5 kWp …
Das ist erkennbar Lobbyismus pur und der SfV gesellt sich zu den vielen anderen :

Manchmal ist die Form des OFFENEN BRIEFES notwendig – schade! .

Martin Aßmann, 2011-04-18 08:56