( 154 ) Klimawandel , sind wir Opfer oder Täter ?

Das ist das Thema der

5. Delmenhorster Gespräche über Klima und Energie

Zu dieser Veranstaltung, die am 10.April 2013 im com.media Veranstaltungszentrum
In Delmenhorst stattfinden wird, sind die Einladungskarten im Druck und in Kürze verfügbar.

Veranstalter sind das.

Technologie – und Wirtschaftzentrum Delmenhorst

und das

Hanse – Wissenschaftskolleg

Nach Grußworten vom Rektor des Hanse-Wissenschaftskolleg Prof. Dr. Reto Weiler
und vom Oberbürgermeister der Stadt Delmenhorst Patrick de La Lanne sowie einem einleitenden Vorwort von Martin Aßmann wird

Sven Plöger , Diplom – Meteorologe und Wettermoderator

den Vortrag halten , der eben unter diesem Titel steht : Opfer oder Täter ?

Opfer oder Täter ?

Sven Plöger weist in seinem Buch Gute Aussichten für morgen (1) auf dieses Spannungsfeld hin , einige Zitate :

…“angsterfüllte Hype ( um die Klimakatastrophe )… auf der einen Seite und eine ignorante Haltung – nämlich dass der Mensch gar keinen Einfluss auf das Klima
haben kann, weil das allein der Sonne als unserem Energielieferanten zusteht –
auf der anderen Seite“….

…“ die langlebigen Treibhausgase verteilen sich rund um den Globus.
Deshalb müssen wir uns nicht nur als Opfer, sondern auch als Täter … begreifen“…
Wie schon der Titel sagt : Ein optmistisches und lesenswertes Buch !

Es gibt das bemerkenswerte Buch von Fritz Vahrenholt und Sebastian Lüning mit dem Titel und Untertitel :

Die kalte Sonne –warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet (2)

Einige Zitate :
…“99,98 % des gesamten Energiebeitrags zum Erdklima stammen von der Sonne. bereits kleinste Änderungen der eingestrahlten Energiemenge vermögen daher große Wirkung zu zeigen…“
….“Es steht außer Frage, dass CO 2 , Methan und andere Klimagase einen begrenzten erwärmenden Effekt auf unser Klima ausüben. Es besteht aber auch kein Zweifel, daß ein großer Teil der bisher festgestellten Erwärmung auf natürliche Effekte zurückgeführt werden kann. Den stärksten Einfluss hat die Sonne…“

…“Die Sonne wechselt derzeit in eine langanhaltende Phase schwächerer Aktivität, die uns eine jahrzehntelange Abkühlungsperiode bescheren wird. Deshalb auch der Titel des Buches „ Die kalte Sonne „

Sven Plöger beginnt eine Zeitreise mit dem Urknall vor 13,7 Milliarden Jahren ,
und schreibt dann :
„ vor rund 4 Milliarden Jahren kühlte sich unser Planet auf unter 100 Grad Celsius ab…und sagt dann, ganz sicher zutreffend : ..“ Wir Menschen sind bezogen auf die Erdgeschichte nicht mal eine Eintagsfliege! Und das Klima halten wir allein deshalb für konstant , weil es sich während unserer Lebenszeit kaum spürbar ändert –
wir sind eben nicht lange genug da, um eine Eiszeit und eine Warmzeit zu durchleben, genau wie eine Eintagsfliege. Wenn sie an einem Regentag lebt, wird sie davon ausgehen, dass es auf dieser Welt immer regnet..“

Mein (unwissenschaftlicher ) Eindruck : überschätzen wir kleinen Menschen uns nicht maßlos, wenn wir meinen, wir könnten die hunderte von Millionen Jahren alten Gestirne verändern ???

Am 10.April um 17 UHR 30 geben wir dem Experten das Wort

(1) Sven Plöger : „Gute Aussichten für morgen“ , westendverlag
(2) Fritz Vahrenholt, Sebastian Lüning : „Die kalte Sonne“ , Hoffmann und Campe

Martin Aßmann, 2013-02-19 15:00