( 34 ) Zu der Höhe der Förderkosten

Kosten der Anschubfinanzierung der PV….

Die Kommentare der PHOTON ( Das Solarstrom – Magazin ) zum Problem der Höhe der PV – Förderungen allgemein und die Diskussion in dieser Sache zwischen dem RWI und dem BSW sind für den überzeugten Anhänger der Einführung und Unterstützung der erneuerbaren Energien schwer zu ertragen .
Da beklagt das RWI eine Höhe der Förderung des Solarstromes in Höhe von 14,3 Mrd € ( bis 2007 ) oder 24 Mrd € ( bis 2010 ) und das Editorial der Photon ( Mai 2007 ) kontert forsch : ach was , wir kommen auf 100 Mrd € ;
da veröffentlicht der Bundesverband Solarwirtschaft ( BSW ) ein Positionspapier , in dem ganz richtig die Bedeutung einer Anschubfinanzierung bis zum Erreichen der
„ grid – parity „ dargestellt wird und in dem ebenso richtig darauf hingewiesen wird , dass ganz zwangsläufig die Kosten der konventionellen Energien stärker steigen werden und gegenläufig die Kosten des Solarstromes sinken : alles schon klar erkennbar .
Und was macht PHOTON ( Das Solarstrom – Magazin ) ? Der BSW wird massiv angegriffen , die Position des RWI verteidigt und in schlimmster Politikerwortwahl von schallenden Ohrfeigen gesprochen ( Podewils , Heft Juni 2007 ) – schwer zu ertragen !
Ja , man soll sich doch offen dazu bekennen , dass eine solche Markteinführung in diesen Einführungsjahren Geld kostet – die Schätzung liegen bei 1% des durchschnittlichen Haushaltsstrompreises( BSW ) oder 0,7 ct/kWh ( RWI ).
Dafür haben wir dann nach einigen Jahren vergleichbare Kosten von erneuerbarer und konventioneller Energie- wenn das keine Anstrengung wert ist !
Und man verschone mich mit der Kritik an der Höhe der CO- 2 Vermeidungskosten ! Das ist doch,mit Verlaub , Unfug :
man würde nicht Photovoltaik einführen , um CO-2 zu vermeiden :
da gibt es ganz sicher andere effektivere Möglichkeiten ! Wir wollen den Strom aus der Sonne holen und die CO-2 Minderung ist ein sinnvoller Nebeneffekt !

Martin Aßmann, 2007-07-07 09:47