( 202 ) Die „Hauswende„ der Ministerin und das Plädoyer des Aßmann

Das ist ja, als hätte ich mich verabredet mit der Frau Umweltministerin Barbara Hendricks,

erstens diese Initiative des Ministeriums vom 15.3.2014:

Die Hauswende

und zweitens mein Plädoyer für energetische Sanierung,
veröffentlicht im Deutsche Ingenieurblatt Heft 3 /2014 , angekündigt im Beitrag 194 vom 30.12.2013, …“ es wird berichtet werden“.
Bei Interesse kann dieses Plädoyer abgerufen werden mit dem link : Plädoyer

Martin Aßmann, 2014-03-20 10:26  

( 201 ) Strompreis : Dichtung und Wahrheit ( Aktuelles )

In der Vortragsveranstaltung einer CO 2 – Initiative beklagt der Geschäftsführer eines Energieversorgungsunternehmens vor einigen Tagen die Überförderung des Stromes aus der Photovoltaik, die wegen der gesetzlichen 20 – Jahresbindung, über diesen Zeitraum betrachtet, die 100 Mrd Euro überschritten hat –
das ist Wahrheit – und er beklagt eine daraus resultierende Entwicklung der Strompreise – das ist Dichtung.
In abschließendem small talk sprechen wir über die unstrittige und belegte Tatsache, daß in der Zeit vor der EEG – Umlage langfristig die Strompreise über 4 % pro anno gestiegen waren im Gegensatz zu der Entwicklung der Lebenshaltungskosten, die eine Steigerung von ca 1,7 % pro anno aufweisen : resignierende Bemerkung des Gesprächspartners : das Monopol der große Vier – wohl wahr !
Hier,erstens, die Darstellung der Index – Entwicklungen :

Und, zweitens, ein Hinweis auf die Monopole : kein Problem, ein Griff in Archive :
a ) : Berichte in diesem homebook ( 1 )
b ) : einfach einmal eine Seite des Spiegel in Erinnerung rufen ,
Heft 45 /2007 ( ohne kompletten Zusammenhang , aber selbsterklärend ) :

Da hat sich derzeit Manches geändert, wenn man den Presseberichten über den RWE – Verlust in Höhe von 2,6 Mrd im letzten Jahr glauben darf, aber da spielen sicher Sonderabschreibungen eine Rolle, und ein Gewinn, wenn der Spiegel recht hat, in Höhe von über 20 Mrd € in den dargestellten Jahren ist doch ein Polster, oder ???

c) Zitat aus Beitrag 158 vom 25.3.2013:

Zu der Kritik an der Höhe der EEG – Rückvergütungen gehört der Hinweis , daß es sich um eine Anschubsubventionierung handelte, die bewirkt hat, daß sich die Kosten des Stromes aus der Sonne reduziert haben von ca 80 ct / kWh ( am Beginn )
auf ca 18 ct / kWh ( heute ), daß damit die grid parity , die Kostengleichheit zwischen dem Strom der Versorger und dem auf dem eigenen Dach erzeugten Strom, erreicht wurde und das insgesamt der Anteil der Erneuerbaren an der Stromerzeugung nach einer dena–Studie im Jahre 2020 auf 52 – 58 % steigen wird – ein wesentliches Ziel der Energiewende wäre erreicht.
Das ist keine Dichtung, sondern eine unbequeme Wahrheit für die großen Vier …
( 1 ) Berichte 152 , 156 , 158 , 174 in diesem homebook

Martin Aßmann, 2014-03-10 11:26